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	<title>Palm Leaf &#187; Bananenblatt &#8220;Classic&#8221;</title>
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		<title>Bangalore. Endlich.</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 12:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>
		<category><![CDATA[bangalore]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einigen Verzögerungen (siehe &#8220;Lärmverschmutzung&#8220;) bin ich heute Nacht in Bangalore angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert&#8230; Zunächst eine wirklich schöne Neuigkeit: Ich fange an,  zu verstehen, warum Bangalore &#8220;Gartenstadt&#8221; oder &#8220;Blütenreiche&#8221; genannt wird: Zwei Bäume blühen überall in der Stadt, die eine Sorte in Kirschblüten-Rosa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Nach einigen Verzögerungen (siehe &#8220;<a href="http://www.bananenblatt.net/2010/03/07/larmverschmutzung/">Lärmverschmutzung</a>&#8220;) bin ich heute Nacht in <a title="Wikipedia (de): Bangalore" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bangalore" target="_blank">Bangalore </a>angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert&#8230;</p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p>Zunächst eine wirklich schöne Neuigkeit: Ich fange an,  zu verstehen, warum Bangalore &#8220;Gartenstadt&#8221; oder &#8220;Blütenreiche&#8221; genannt wird: Zwei Bäume blühen überall in der Stadt, die eine Sorte in Kirschblüten-Rosa (die Blüten sind allerdings wesentlich größer als Kirschblüten und fallen als Ganzes ab, nicht als einzelne Blütenblätter), und die andere Sorte in Flieder-Lila. Dadurch wird die ganze Stadt mit all ihrem liebenswerten indischen Chaos noch viel ästhetischer anzusehen.</p>
<p>Außerdem haben wir uns heute auf dem Weg in die Stadt &#8220;verfahren&#8221; und dabei einige wirklich große, wirklich schöne Parks gesehen, die mir bisher auf meiner inneren Landkarte der Stadt gefehlt haben. Diese Parks werde ich mir bei Gelegenheit genauer ansehen.</p>
<p>Ansonsten hat die nächtliche Fahrt vom Flughafen zum Hotel gezeigt, daß Bangalore sich mehr und mehr der &#8220;westlichen Welt&#8221; annähert &#8211; und auch einige der Unarten mit aufgreift:</p>
<ul>
<li>Wir haben einige Hühner- und Schweinetransporte gesehen. Liebe Tierschützer, lasst die europäischen Legebatterien in Ruhe und kümmert euch um die armen Schweine (und Hühner) in Indien! Unglaublich! Leider war es so dunkel, daß ich keine Fotos machen konnte.</li>
<li>Diesmal sind mir zum ersten Mal mehrachsige LKW (drei und vier Achsen) auf den Straßen aufgefallen. Ich hatte auch das Gefühl, daß mehr Sattelschlepper unterwegs waren.</li>
</ul>
<p>Das Highlight zum Abschluß: Ich habe zum ersten Mal eine Radarfalle in Indien gesehen!</p>
<p>Da wir jetzt praktisch &#8220;beim Büro ums Eck&#8221; untergebracht sind, erwarte ich nicht, daß sich weitere interessante Neuigkeiten ergeben, bevor wir zurückfliegen. Bis bald also!</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Wieder einmal Indien</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2010/02/17/wieder-einmal-indien/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>
		<category><![CDATA[bangalore]]></category>
		<category><![CDATA[bangaluru]]></category>
		<category><![CDATA[indien]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag geht&#8217;s wieder einmal nach Bangaluru, Indien. Ich bin schon gespannt: Meine letzte Reise war letzten Sommer (2009), davor war ich zuletzt 2005 &#8220;vor Ort&#8221; &#8211; und in diesen vier Jahren hatte die Stadt sich so unglaublich verändert. Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen: Aus Dschungel wurde ein indisches Silicon Valley (genauer: Whitefield [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Am Samstag geht&#8217;s wieder einmal nach Bangaluru, Indien. Ich bin schon gespannt: Meine letzte Reise war letzten Sommer (2009), davor war ich zuletzt 2005 &#8220;vor Ort&#8221; &#8211; und in diesen vier Jahren hatte die Stadt sich so unglaublich verändert. Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen:</p>
<p>Aus Dschungel wurde ein indisches Silicon Valley (genauer: Whitefield hat sich so ausgedehnt, daß &#8220;unser&#8221; altes Büro &#8211; früher praktisch im Urwald &#8211; jetzt mitten im indischen Silicon Valley zu liegen scheint)</p>
<p>Aus Hauptstraße (Mahatma Ghandi Road &#8211; MG Road) wurde U-Bahn-Baustelle.</p>
<p>Mal sehen, was in den letzten neun Monaten passiert ist.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Indien: Endlich zurück</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2009/07/04/indien-endlich-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 14:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich zurück in Indien: Zum ersten Mal seit zwei Jahren, sieben Jahre nach meinem ersten Besuch, sechs Jahre nach dem Ur-Bananenblatt und vier Jahre nach der Eröffnung des Blogs bin ich wieder in Bangalore. Es war schon immer so gewesen, daß sich zwischen zwei Besuchen viel verändert. Diesmal hat sich zum Beispiel der Name der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Endlich zurück in Indien: Zum ersten Mal seit zwei Jahren, sieben Jahre nach meinem ersten Besuch, sechs Jahre nach dem Ur-Bananenblatt und vier Jahre nach der Eröffnung des Blogs bin ich wieder in Bangalore.</p>
<p>Es war schon immer so gewesen, daß sich zwischen zwei Besuchen viel verändert. Diesmal hat sich zum Beispiel der Name der Stadt geändert: Bangalore heißt jetzt Bengaluru. OK, von mir aus.<br />
Und der neue Flughafen wurde eröffnet. Dazu gibt&#8217;s nur ein Wort:</p>
<p>	WOW!</p>
<p><span id="more-121"></span>Modern, groß, schön&#8230; Super, eine echte Verbesserung. Leider sind richtig viele Koffer kaputt gegangen, auch einer von mir wurde beschädigt. Scheinbar werden die Koffer aus dem Flugzeug geworfen. Und Papierkrieg in Indien ist sowieso immer eine Erfahrung für sich&#8230;</p>
<p>Auf der anderen Seite waren einige Änderungen schon beim Zeitunglesen im Flugzeug klar: Die Gewalt kommt nach Bangaluru. Vielleicht war sie schon immer da und es wurde nicht berichtet, vielleicht ist sie tatsächlich gewachsen &#8211; wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte. Jedenfalls gab es einige Berichte über Vergewaltigungen (besser kompetent berichtet als totgeschwiegen), und auch einen Bericht über einen Mord und über &#8220;Chain Snatching&#8221;, also Motorradfahrer, die den Frauen im Vorbeifahren die Goldketten klauen.</p>
<p>Heute waren wir &#8220;in der Stadt&#8221;, also in der Ecke MG Road, Brigade Road, Commercial Street. Die Gegend ist nicht wiederzuerkennen: Die U-Bahn wird gebaut. Eigentlich eine &#8220;Ü-Bahn&#8221;, denn die Bahn soll wohl auf Säulen über die MG-Road geführt werden. Trotzdem: Die markante sechsspurige Straße ist auf ganzer Länge zur Baustelle verkommen.</p>
<p>Auch einige Häuser sind verschwunden, andere Baustellen wurden dafür abgeschlossen und die entsprechenden Häuser eröffnet. Eine Baustelle habe ich bspw. komplett verpasst: Früher gab es ein Kaufhaus namens Kemp Fort &#8211; es ist vor allem bekannt für die MEGA-Shiva-Statue im Hinterhof. Doch Kemp Fort gibt&#8217;s nicht mehr, das Gebäude wurde abgerissen (Hinterhof und Statue gibt&#8217;s noch) und stattdessen wurde eine Shopping Mall gebaut. Außen hui, innen &#8230; Naja, innen auch hui, aber erst halb fertig :-/</p>
<p>In der Commercial Street ging&#8217;s rund wie immer, aber auch die hat sich sehr verändert: Ich hatte sie als de-facto-Fußgängerzone in Erinnerung, denn wie sollte man durch dieses Gewühl sinnvoll mit dem Auto fahren? &#8211; Das hatten auch hier nur wenige versucht. Inzwischen ist es fast eine Durchgangsstraße, und einige der Seitengassen sind in einem erbärmlichen Zustand.</p>
<p>&#8230; mehr folgt &#8230;</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Bananenblatt 1 / 2006: Indien als Denkanstoß&#8230;</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2006/03/27/bananenblatt-1-2006-indien-als-denkansto%c3%9f/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Mar 2006 18:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen die Bäume sehen &#8212; Elefanten an der Kette &#8212; Koffer auf dem Dach Endlich: Kein Kulturschock mehr, wenn man nach Indien reist. Damit ist der Weg frei für neue Abenteuer, insbesondere für eine Safari in den Dschungel &#8211; und die haben wir bei der letzten Tour gemacht. Drei Erlebnisse waren diesmal wirklich bemerkenswert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Zwischen die Bäume sehen &#8212; Elefanten an der Kette &#8212; Koffer auf dem Dach<br />
<span id="more-73"></span><br />
Endlich: Kein Kulturschock mehr, wenn man nach Indien reist. Damit ist der Weg frei für neue Abenteuer, insbesondere für eine Safari in den Dschungel &#8211; und die haben wir bei der letzten Tour gemacht. Drei Erlebnisse waren diesmal wirklich bemerkenswert und lehrreich:</p>
<p><strong>Zwischen die Bäume sehen</strong></p>
<p>Die Erfahrung einer Dschungel-Safari kann ziemlich langweilig werden. Interessand sind dabei logischerweise die Tiere, die man sehen kann &#8211; wenn man sie denn sehen <em>kann</em>! &#8211; Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, daß der Urwald tatsächlich lebt, es ist immer &#8216;was los: Vögel, Insekten, Affen, Wild&#8230; Nicht nur die Wüste lebt, sondern der Urwald auch. Aber man sieht die Tiere nicht. Klar, sie wollen ja auch nicht gesehen werden, aber was genau geht in unserem Gehirn dabei schief?</p>
<p>Nach ein paar Stunden wird mir die Antwort klar: Wir sehen falsch, wir schauen und richten unsere Aufmerksamkeit auf <em>Dinge</em>, also zum Beispiel auf Bäume. Wenn wir auf den Baum schauen, finden wir den Affen auf dem Ast nicht mehr, denn wir schauen ja (absichtlich) den Baum an. Sobald man anfängt, <em>zwischen</em> die Bäume zu schauen erlebt man die Wunder unserer Welt im Urwald, und wenn man keine Tiere mehr sieht (und die Welt wieder langweilig wird) erkennt man daran, daß man wieder in alte Seh-Gewohnheiten zurückgefallen ist.</p>
<p>Doch wenn das im Urwald so ist, dann ist es doch im Alltag sicher auch so&#8230; Wie kann man lernen, die Dinge so zu sehen wie sie sind???</p>
<p><strong>Elefanten an der Kette</strong></p>
<p> Ein weiteres Aha-Erlebnis erwartete uns beim Elefanten-Reiten. Dazu fuhren wir von unserem Camp aus weit in den Dschungel zu einem Elefanten-Lager. Neben anderen Ereignissen fanden wir dort eine erwachsene Elefanten-Dame an einen Baum gekettet. Naja Baum&#8230; einen größeren Zahnstocher.</p>
<p>Der Elefantenführer erklärte uns daraufhin: Natürlich sei diese Elefanten-Dame so stark, daß sie die Ketten in nullkommanichts zerreißen könnte. Sie könnte auch ohne mit der Wimper zu zucken den Baum abbrechen indem sie sich dagegenlehnt oder ernsthaft an den Ketten zieht, alternativ dazu könnte sie ihn wahrscheinlich auf einfach mit dem Rüssel ausreißen. Aber sie ist schon seit Elefanten-Kindesbeinen immer wieder so &#8220;an die Leine&#8221; genommen worden &#8211; und damals klappte das alles noch nicht. Damals hatte sie also Grenzen ihrer Fähigkeiten gelernt, die heute nicht mehr existieren. Sie ist also mehr von ihren Gewohnheiten gefesselt als von den Stahlketten.</p>
<p>Wie oft passiert uns das, daß wir unter Gewohnheiten leiden, unter Beschrängkungen, die heute gar nicht mehr aktuell sind? Wo fesseln wir uns durch unsere eigene Sicht der Dinge selbst?</p>
<p><strong>Die Koffer auf dem Dach</strong></p>
<p>Auf dem Rückweg in die &#8220;Zivilisation&#8221; waren wir, wenn man das Gepäck mitrechnet, etwas zu viele für unseren Jeep. Klarer Fall, das Gepäck kommt aufs Dach. Also fuhren wir ein paar Stunden mit dem Gepäck auf dem Dach über die Pisten, und wir waren nicht alle immer glücklich darüber, daß unsere schönen Koffer (&#8211;> europäisches Statussymboldenken) dem Straßenstaub ausgesetzt waren. Irgendwann trennten sich unsere Wege, die &#8220;Einheimischen&#8221; waren angekommen und die Europäer mußten noch einige Zeit hoplern bis zum Flughafen.  Während die Europäer noch über Staub und Koffer jammerten kletterte der Fahrer ganz selbstverständlich aufs Dach, um die Koffer herunterzuholen: Da die drei Kollegen ausgestiegen waren, war jetzt auch für die Koffer genug Platz drinnen.</p>
<p>Die Moral von dieser Geschichte:</p>
<ul>
<li>Anstatt zu jammern kann man auch handeln &#8211; oder wenigstens nachdenken</li>
<li>Nervige Beschränkungen sollte man hin und wieder auf ihr Vorhandensein überprüfen.</li>
</ul>
<p>&#8230; denn es war ja für den ersten Teil der Fahrt sinnvoll, das Gepäck auf dem Dach zu verstauen (lieber das Gepäck als die Menschen&#8230; sieht man in Indien auch gelegentlich&#8230;), aber die Beschränkung für das Fahrzeuginnere war irgendwann nicht mehr gültig&#8230;</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Bananenblatt 2 / 2005</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2005/11/25/bananenblatt-2-2005/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 22:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Ein Frühstück. Tja&#8230; nach langer Zeit gibt es zum ersten Mal Anlass für ein Reisetagebuch, und dann habe ich keine Zeit, um es zu schreiben. Hier also mit einiger Verspätung der zweite Eintrag zu meiner Indientour im Oktober. Was bisher geschah: Ich war gut in Indien angekommen. Heute geht&#8217;s um den ersten Eindruck, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Heute: Ein Frühstück.<br />
<span id="more-57"></span><br />
Tja&#8230; nach langer Zeit gibt es zum ersten Mal Anlass für ein Reisetagebuch, und dann habe ich keine Zeit, um es zu schreiben. Hier also mit einiger Verspätung der zweite Eintrag zu meiner Indientour im Oktober.</p>
<p><a href="http://www.bananenblatt.net/2005/10/17/55/">Was bisher geschah</a>: Ich war gut in Indien angekommen.</p>
<p>Heute geht&#8217;s um den ersten Eindruck, den mein Chef von Bangalore bekommen hat. Er kam in der Nacht von Sonntag auf Montag an, d.h. der erste &#8220;echte&#8221; Eindruck war das Frühstück in meinem Lieblingshotel. Meine Hoffnung war, daß ihn ein gutes Frühstück gut auf den Tag vorbereiten würde, doch Murphy war unterwegs:</p>
<p>Ich war als erster im Frühstücksraum und habe zunächst meinen Lieblingsplatz erobert: Ein Platz am Fenster mit Blick auf den Pool. Der Platz ist normalerweise richtig gut, er liegt zwar am &#8220;anderen Ende&#8221; des Frühstückssaales (aus Sicht der Küche), aber was soll&#8217;s. Der Fehler im System war: Eine Busladung Schwäbinnen im gehobenen Mittelalter hatten zur gleichen Zeit beschlossen, im gleichen Hotel zu frühstücken. Vom Saree bis zur Jogginghose war alles vertreten &#8211; nur keine Englischkenntnisse (ein Reisebegleiter hätte mir auch gereicht&#8230;). Gleichzeitig war die Club-Urlaubs-&#8221;Hoppla-jetzt-komme-ich&#8221;-Einstellung bei einigen der Damen ausreichend ausgeprägt um das komplette Frühstücksteam zu überlasten. Oder zu verwirren. Oder beides. Bei näherer Betrachtung: Beides.</p>
<p>Denn normalerweise wird man schon nach Kaffee oder Tee gefragt, praktisch bevor man sitzt.  Heute saßen wir einige Zeit bevor wir (ohne Kaffee) beschlossen, zunächst das Buffet zu stürmen. Dort bestellt man normalerweise sein Ei o.ä. und plündert dann den Rest, das Ei wird dann an den Tisch gebracht. Lichtblick: Wir waren sofort dran und gaben unsere Bestellungen auf.</p>
<p>Als wir an den Platz zurück kamen, stellten wir fest, daß nur einer unserer Plätze mit Besteck verziert war. Kein Problem, wir teilten brüderlich: Cheffe bekam die Gabel für die Wurst und ich das Messer für die Marmelade. Der nächste Ober würde es schon richten. Tatsächlich, der Ober kam und fragte nach Kaffee. Mein Kollege zählte auf was noch alles fehlte, und der Ober ging wieder. Haken: Er ging, ohne unsere Bestellung (jenseits von Kaffee und Tee) zu wiederholen. Und er lief sofort einer der Schwäbinnen in die Arme, die ihm mit Händen und Füßen irgendeinen weiteren Wunsch klarmachte.</p>
<p>Klar, er musste die Dame zunächst versorgen (immerhin musste er auf dem Rückweg wieder an ihr vorbei <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Daß er bis dahin unsere Wahl von &#8220;Kaffee oder Tee&#8221; vergessen hatte war auch kein weiteres Problem, das Personal bringt sowieso immer beides auf einem Tablett. Daß wir nur eine Tasse für zwei Personen hatten komplizierte die Lage dagegen erheblich. Klar, wer mit dem Nachtflug einfliegt bekommt den ersten Kaffee. Bei dieser Gelegenheit stellten wir fest, daß bei der Tasse kein Kaffeelöffel dabei war.</p>
<p>Während wir also amüsiert frühstückten kam irgendwann noch einmal ein Ober mit Kaffee und Tee vorbei, den wir um eine Tasse baten.  Im Gegensatz zu seinem Kollegen kam er ungehindert in die Kücke und wieder zurück und brachte eine Tasse, Untertasse und Kaffeelöffel. Da er dafür keinen Kaffee dabeihatte, teilten wir als nächstes den Löffel und frühstückten noch amüsierter weiter.</p>
<p>Kurz darauf kam sein Kollege und brachte eine weitere Tasse, nur um festzustellen daß wir nun drei leere Kaffeetassen auf dem Tisch stehen hatten: Mein Chef hatte inzwischen ausgetrunken&#8230; Glücklicherweise nahm er keine davon mit (wer weiß, wie es sonst weitergegangen wäre), sondern verschwand, um Kaffee und Tee zu holen und kam auch kurz danach mit besagtem Tablett wieder. Irgendwann hatten wir auch im Vorbeiflug das restliche Besteck organisiert&#8230;</p>
<p>Damit waren wir also eigentlich so weit organisiert, daß wir gemütlich ein Ei hätten verspeisen können &#8211; wenn wir denn eines gehabt hätten. Also zurück an die Bar &#8230; nein, ans Buffet, und zu meiner angenehmen Überraschung konnte sich der Koch sogar noch an unsere Bestellungen erinnern &#8211; er war nur noch nicht dazu gekommen, sie zuzubereiten. Also gab&#8217;s in Windeseile noch ein Omlett und ein Rührei hinterher, und die Welt war wieder in Ordnung.</p>
<p>Danach spielten wir noch eine Runde des bekannten Gesellschaftsspieles &#8220;unser Fahrer ist nicht da&#8221; bevor wir uns durch die verstopften Straßen von Bangalore auf den eine Stunde langen Weg ins Büro machten.</p>
<p>Der Fahrer <em>war</em> übrigens da, er hatte sich nur nicht an das Protokoll gehalten und sich bei der Rezeption nicht gemeldet. Wir waren mit ihm während des ganzen Aufenthaltes sehr, sehr zufrieden. Das Ganze war tatsächlich nur ein kleiner Schluckauf zum Auftakt.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bananenblatt 1 / 2005</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2005/10/17/55/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2005 05:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bananenblatt.net/2005/11/02/55/</guid>
		<description><![CDATA[Man mag sich gewundert haben, warum es so lange kein &#8220;Bananenblatt&#8221; mehr gab. Naja, die Antwort ist einfach: Wozu ein Reisetagebuch, wenn man nicht reist? Jetzt bin ich also glücklich wieder einmal in Indien, und schön ist&#8217;s. Diesmal gab&#8217;s die erste Überraschung auf dem Weg zum Flughafen: Im Gegenstz zu früheren Fahrten war nicht das [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Man mag sich gewundert haben, warum es so lange kein &#8220;Bananenblatt&#8221; mehr gab. Naja, die Antwort ist einfach: Wozu ein Reisetagebuch, wenn man nicht reist?</p>
<p>Jetzt bin ich also glücklich wieder einmal in Indien, und schön ist&#8217;s. Diesmal gab&#8217;s die erste Überraschung auf dem Weg zum Flughafen: Im Gegenstz zu früheren Fahrten war nicht das Taxi leer als ich zustieg und wurde dann nach und nach voller, sondern es war schon voll! Unter anderem war ein netter junger Mann aus einer anderen Abteilung mit von der Partie, seine erste Tour nach Indien. Auf den verschiedenen Wegen durch den Frankfurter Flughafen stellte sich heraus, daß er in einem Hotel untergebracht ist, das hier im Bananenblatt schon einmal ziemlich vernichtende Kritiken bekommen hat.</p>
<p>Ohne den Dingen vorgreifen zu wollen: wir waren heute Essen, und das Hotel scheint sich dramatisch gebessert zu haben, er ist sehr zufrieden. (Zugegeben, wir haben nicht über das Frühstück geredet <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Der Flug selbst war weitgehend ereignislos. Ich hatte diesmal ein etwas zweischneidiges Glück: Meine Sitznachbarin im Eco-Sessel war übergewichtig &#8211; die Armlehne zwischen uns konnten wir schon nicht mehr ganz hinunterklappen. Inzwischen ist Sonntag abend, aber meine linke Schulter ist immer noch verspannt :-/ Naja, lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.</p>
<p>Die Bettler am Flughafen waren lästig wie eh und jeh, aber sie haben sich weiterentwickelt: Der Kerl hat mich zuerst ein wenig ausgefragt: Woher ich käme und so &#8211; vor allem: Wie oft ich schon hier gewesen sei. Dann hat er sich vorgestellt. Sein Name, daß er hier am Flughafen arbeite und so. Und dann hat er erst nach einem Trinkgeld gefragt. Im Gegensatz zur üblichen Praxis (wie in älteren Bananenblättern beschrieben: einfach ignorieren &#8211; solange man noch Kontakt hält spüren die Jungs noch eine Chance) konnte ich ihn mit einem laut lachenden &#8220;nicht schon wieder&#8221; (oh no, not again) schon in die Flucht jagen.</p>
<p>Ansonsten konnte ich auf dem Flug ein paar wunderbare Fotos vom Sonnenuntergang machen &#8211; die Bilder gibt&#8217;s irgendwann zum herunterladen. Wenn man sie nicht RIESENgroß sieht, wirken sie leider nicht.</p>
<p>Den Tag heute hab&#8217; ich mit dem üblichen Extrem-Shopping verbracht, allerdings frustrierend erfolglos. Der Plattenladen hatte umgeräumt, und trotz einer besseren Auswahl hat mich nichts mehr unwiderstehlich angelacht. Mein Lieblings-Buchladen hat inwzischen sogar beschlossen, Sonntags geschlossen zu lassen. Mit den Riksha-Fahrern passieren inzwischen auch keine größeren Sachen mehr.</p>
<p>Zum Shoppen war übrigens trotz Monsoon super-Wetter: mässig schwül, &#8220;nur&#8221; 28 Grad, aber immerhin kein Regen. Die ersten zwei Regentropfen haben mich erwischt, als ich ins Hotel hineinging. Dann fing&#8217;s allerdings an&#8230; heftig&#8230; so kannte ich den Monsoon bisher noch nicht. Angeblich hatte es auch die letzten vier Tage so durchgeregnet.</p>
<p>Das einzige Bemerkenswerte blieb also das Abendessen mit Duncan im &#8220;Tandoor&#8221;, und auch das war sehr angenehm und ereignislos. Der Gipfel der Außergewöhnlichkeiten war die folgende Mini-Anekdote: Wir hatten uns wegen dem Regen einen Fahrer vom Hotel genommen. Das Personal am Hotel hatte uns gesagt, er würde warten und uns dann zurückfahren. Kurz nachdem wir Platz genommen hatten, kam der Fahrer noch einmal herein &#8211; mit einer Handynummer in der Hand. Wenn wir fertig seien, sollen wir ihn anrufen <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; hat aber blendend geklappt, und hoffentlich hat er die Zeit gut verbracht.</p>
<p>Ach so&#8230; und dann waren wir noch in der &#8220;Hotelbar&#8221;, um mit einem Whiskey den Magen zu desinfizieren. Daß wir dabei in eine Techno-House-Party stolpern würden, damit hatte niemand gerechnet. Coole Stimmung, lauter fröhliche Leute&#8230;</p>
<p>Übrigens: Soweit ich es beurteilen kann, war die Desinfektion erfolgreich: Mit geht&#8217;s rundum blendend.</p>
<p>Also, bis zum nächsten Mal, euer rasender Reporter</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Fensterputzer: Arbeitsmarkt</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2005/06/19/fensterputzer-arbeitsmarkt/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2005 09:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>
		<category><![CDATA[Weitergedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kielwasser der vorläufig letzten Tour nach Indien gab es einige schlagende Bilder, die uns etwas über den Arbeitsmarkt hier und in den sogenannten Schwellenländern erzählen. Eigentlich ist dies der letzte Beitrag aus der &#8220;Bananenblatt Classic&#8221;-Reihe &#8211; doch er geht über die üblichen Bananenblatt-Anekdoten und Witzchen hinaus: Er zeigt auf unsere Art zu leben, und [...]]]></description>
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			</a>
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<p>Im Kielwasser der vorläufig letzten Tour nach Indien gab es einige schlagende Bilder, die uns etwas über den Arbeitsmarkt hier und in den sogenannten Schwellenländern erzählen. Eigentlich ist dies der letzte Beitrag aus der &#8220;Bananenblatt Classic&#8221;-Reihe &#8211; doch er geht über die üblichen Bananenblatt-Anekdoten und Witzchen hinaus: Er zeigt auf unsere Art zu leben, und stellt die Frage, ob unser Leben noch in der richtigen Verhältnismässigkeit steht.</p>
<p>Auslöser für diese Frage war, wie für Das Bananenblatt üblich, ein Kulturschock &#8211; diesmal ein Kulturschock am ersten Bürotag nach der Rückkehr. Denn ich hatte in Bangalore Fensterputzer gesehen, die an der drei Stockwerke hohen Fensterfront arbeiteten. Nach der Rückkehr wurden auch im Büro in Walldorf geputzt. Hier sind die Impressionen:</p>
<p><img src="/wp-content/WindowWasher1.png" alt="Fensterputzer in Bangalore" /></p>
<p><img src="/wp-content/WindowWasher2.png" alt="Fensterputzer in Bangalore" /></p>
<p><img src="/wp-content/WindowWasher3.png" alt="Fensterputzer in Deutschland" /></p>
<p><img src="/wp-content/WindowWasher4.png" alt="Fensterputzer in Deutschland" /></p>
<p>In Worten: Fensterputzen in Bangalore bedeutet, sich einen Helm aufzusetzen, einen Strick um den Bauch zu binden und den Putzeimer daranzuhängen und sich von einem Kollegen abseilen zu lassen. Fensterputzen in Deutschland bedeutet, mit einem Kran an das Haus zu fahren, sich einen Friesennerz anzuziehen, sich &#8211; sicherheitshalber &#8211; noch einmal am Kran-korb anzuseilen und dann mit dem Feuerwehrschlauch loszuputzen.</p>
<p>Sagte hier gerade jemand &#8220;Lohnnebenkosten&#8221;?</p>
<p>In Bangalore ist es billiger, zwei Bürohelfer einzustellen als der Unterschied zwischen einem Kopierer und einem Kopierer mit Sortierfunktion. Jetzt haben wir zwei wenig ausgelastete Bürohelfer, in Bangalore, die jederzeit dafür bereitstehen, Kopien zu sortieren. Zwei Arbeitsplätze mehr.</p>
<p>Dies ist kein Argument für ein bodenloses &#8220;Race to the bottom&#8221;, bedingungslosen Sozialabbau. Es ist nur die Bitte, unseren Luxus hier in Deutschland zu hinterfragen. Noch haben wir eine Gelegenheit, den notwendigen Abbau kontrolliert durchzuführen und uns auf einem neuen Niveau einzuschwingen. Aber diese Gelegenheit besteht nicht mehr lange. Die Tarifvereinbarungen in der Automobilindustrie in den letzten 12 Monaten und die Stilblüten aus der EU-Dienstleistungsverordnung deuten schon darauf hin, daß ein unkontrollierter Kollaps unserers Sozialstaates nicht mehr auszuschließen ist.</p>
<p>Wie weit Ricardo&#8217;s &#8220;Iron Law of Wages&#8221; (etwa: &#8220;Das Eiserne Gesetz der Löhne&#8221;) tatsächlich trägt und wie weit William Pfaff mit seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.globalpolicy.org/globaliz/econ/2004/0110williampfaff.htm">In a Shrinking World, Wages Seek the Lowest Level</a>&#8221; recht hat, ist jetzt nicht zu beurteilen. Fest steht, daß Ricardo von der heute dominanten Rolle von spezialisierten, erfahrenen Fachkräften nichts ahnen konnte. Eine Ahnung davon bekommt man in &#8220;<a href="http://www.iht.com/articles/2005/06/17/business/whirl.php">An American label: Made in Germany </a>&#8220;</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Bananenblatt “Replay”: Leserbrief</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2005 18:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat gedacht daß es, angesichts unserer Rückreise vor inzwischen mehreren Wochen, auch diesmal kein Bananenblatt mehr geben könnte? Weit gefehlt&#8230; nach den vielen positiven Rückmeldungen und den Leserbriefen bleibt mir ja gar nichts anderes mehr übrig Also, zunächst ein Leserbrief Markus S. aus W. (Name von der Redaktion gekürzt) schreibt: &#8220;Der geneigte Leser sah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Wer hat gedacht daß es, angesichts unserer Rückreise vor inzwischen mehreren Wochen, auch diesmal kein Bananenblatt mehr geben könnte? Weit gefehlt&#8230; nach den vielen positiven Rückmeldungen und den Leserbriefen bleibt mir ja gar nichts anderes mehr übrig <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Also, zunächst ein</p>
<p>Leserbrief</p>
<p>Markus S. aus W. (Name von der Redaktion gekürzt) schreibt:</p>
<p>&#8220;Der geneigte Leser sah seinen Verdacht, der ihm bereits bei Erzählungen über die neuste Ausgabe bekam nach Betrachtung des Photos bestätigt: Bei der vermeindlichen Eidechse handelt es sich um ein Gecko. (Ich finde sie niedlich).<br />
Offen bleibt die Frage, ob der kleine Gecko die Pyramide &#8220;Let&#8217;s spend the night together aufgestellt hat&#8221; oder ein RedBull Sponsor.&#8221;</p>
<p>Dr. Sommer antwortet:<br />
Ja lieber Markus, da hast Du recht. Sowohl bei der Fehl-Klassifizierung des Geckos als Eidechse als auch daß das Tierchen sehr niedlich war. Wir werden unserem Redakteur zur Strafe zehn Schläge auf die nackten Fußsohlen erteilen (oder eine ähnliche Strafe erfinden).</p>
<p>Und die Redaktion merkt an: Wir verzeihen die Mißverständliche Berichterstattung: Die Red Bull Pyramide steht im Hotel, und der Gecko war im Büro. Wir werden unserem Redakteur zur Strafe zehn Schläge auf die nackten Fußsohlen erteilen (oder eine ähnliche Strafe erfinden).</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		<title>Bananenblatt “Replay”: 25. August 2004</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2005 18:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Ausgabe: Rückblick &#8211; PLEASE &#8211; Red bull &#8211; Upgrade on a pillar &#8211; Handy-Tankstelle &#8211; tierischer Besuch im Büro Die letzte Runde des Bananenblattes (März &#8217;04) wurde wegen fortgeschrittener Ereignislosigkeit eingestellt, die nächste Runde wegen großer Hektik gar nicht erst aufgelegt. &#8216;Mal sehen, wie&#8217;s diesmal wird, eines zeichnet sich jedenfalls ab: Die Funktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>In dieser Ausgabe: Rückblick &#8211; PLEASE &#8211; Red bull &#8211; Upgrade on a pillar &#8211; Handy-Tankstelle &#8211; tierischer Besuch im Büro<br />
<span id="more-34"></span><br />
Die letzte Runde des Bananenblattes (März &#8217;04) wurde wegen fortgeschrittener Ereignislosigkeit eingestellt, die nächste Runde wegen großer Hektik gar nicht erst aufgelegt. &#8216;Mal sehen, wie&#8217;s diesmal wird, eines zeichnet sich jedenfalls ab: Die Funktion &#8220;Kulturschock knacken&#8221; ist nicht mehr nötig. Dafür gibt&#8217;s diesmal natürlich ein paar einfach &#8220;nur&#8221; kuriose Neuigkeiten, und ein paar Bemerkungen über die Entwicklung der Kultur hier in Indien über die letzten eineinhalb Jahre weg.</p>
<p><strong>Tag X: Die Anreise</strong></p>
<p>Stammleser des Bananenblattes wissen: Manchmal fängt Indien schon in Deutschland an. Diesmal nicht. Abgesehen von einer einstündigen Verspätung beim Abflug gab&#8217;s keine besonderen Vorkommnisse. Spannnend war allerdings wieder einmal das Gehabe auf dem Flughafen: Nachdem uns unser freundlicher Hotelbote in Empfang genommen und zum Fahrer begleitet hatte, verschwand letzterer für ein paar Minuten, um das &#8220;Vehicle&#8221; zu holen. Dafür tauchten, wie nicht anders zu erwarten, gierige Gestalten auf: Ein Bettler, ein hilfreicher Geist der meinen Koffer irgendwohin tragen wollte (wohin eigentlich?) und ein Drücker. Neu war allerdings, daß ein einziges, deutliches &#8220;PLEASE&#8221; alle drei nachhaltig verjagte und auch kein Nachschub kam.</p>
<p>Im Hotel verlief alles wie üblich glatt, die größte Neuigkeit steht allerdings auf dem Schreibtisch: Eine Pyramide mit der Aufschrift &#8220;Let&#8217;s spend the night together&#8221; &#8211; und dem berühmten roten Stier von Red Bull d&#8217;rauf. (Die anderen Seiten der Pyramide tragen dumme Sprüche und Cocktail-Rezepte für Red-Bull-Cocktails): Red Bull ist in Indien angekommen. Ist das nicht der Untergang des Morgenlandes?</p>
<p>Später, viel zu wenige Stunden Schlaf später, einige Neuigkeiten im Büro: Die schöne große Empfangshalle ist durch eine hässliche Baustelle verunziert (Mein Gastgeber dazu: &#8220;We are making an upgrade on the pillar&#8221;). Und: In der Kaffeecke ist eine Handy-Tankstelle! Ein offensichtlich vom lokalen Netzbetreiber &#8220;Hutch&#8221; gesponsorter weißer Holzkasten mit Nischen zum Ablegen von Handys und Kabeln, mit denen man alle wichtigen Marken (Nokia, Siemens, &#8230;) anstöpseln und frisch mit Strom betanken kann. Dazu kann man auch nur eines sagen: Foto folgt.</p>
<p>Last But Not Least musste ich mir heute mein Zimmer teilen: Ich hatte eine Eidechse zu Besuch. Kürzer als mein Daumen, zierlicher als ein Bleistift saß sie auf dem Tisch. Die Fotosafari war leider wenig erfolgreich, das Tierchen war leider so klein daß es entweder auf den Bildern nur winzig aussah oder es war näher als meine Kamera scharfstellen konnte. Hier sind zwei Bilder (wenn ich sie in die Blog-Software hineinbekomme) &#8211; auf dem zweiten Bild ist zum Größenvergleich ein normales Laptop-Netzteil im Hintergrund.<br />
<img src="/wp-content/BananenblattEidechse1.bmp" alt="Eidechse 1" /> <img src='/wp-content/BananenblattEidechse2.bmp' alt='Eidechse 2' /><br />
&#8230; und mit diesen beiden Glanzstücken postmoderner Tierfotografie endet auch das heutige Bananenblatt. Hoffentlich gibt&#8217;s morgen wieder etwas zu berichten.</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bananenblatt &quot;Replay&quot;: 14. März 2004</title>
		<link>http://palm-leaf.com/2005/06/09/bananenblatt-replay-14-marz-2004/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2005 19:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Palm Leaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bananenblatt "Classic"]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bananenblatt.net/2005/06/07/bananenblatt-replay-14-marz-2004/</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Ausgabe: Sonntag &#8211; Dreiradrikschas I &#8211; Baustelle &#8211; Abzocke, einmal anders &#8211; Dreiradrikschas II Lange Rede kurzer Sinn: Auch am Sonntag war nichts sooo weltbewegendes los. Selbstverständlich war wieder die große Einkaufstour fällig. Natürlich muß man dafür zunächst die Dreiradrikschas vor dem Hotel abwehren, aber das geht ja ganz einfach. Eifrige Leser des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>In dieser Ausgabe: Sonntag &#8211; Dreiradrikschas I &#8211; Baustelle &#8211; Abzocke, einmal anders &#8211; Dreiradrikschas II<br />
<span id="more-33"></span><br />
Lange Rede kurzer Sinn: Auch am Sonntag war nichts sooo weltbewegendes los. Selbstverständlich war wieder die große Einkaufstour fällig. Natürlich muß man dafür zunächst die Dreiradrikschas vor dem Hotel abwehren, aber das geht ja ganz einfach. Eifrige Leser des Bananenblattes (<a href="http://www.bananenblatt.net/2005/04/24/bananenblatt-replay/">Ausgabe &#8220;18. Oktober 2003&#8243;</a> <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  wissen:</p>
<p><em>Vorsichtsmaßnahme 1: Bettler ignorieren.</em></p>
<p><em>Vorsichtsmaßnahme 2: Dienstleister ignorieren.</em></p>
<p>Daß die Dreiradrikschas nicht nur Fahrten anbieten, sondern auch ganz besonders tolle Geschäfte kennen die man unbedingt gesehen haben muß, ist ja auch schon bekannt. Über diese Kleinigkeiten sehen wir hinweg, auf geht&#8217;s.</p>
<p>Eine Baustelle wirkt etwas seltsam. Irgendwas ist hier anders. Ach so, die Baustelle ist abgesperrt&#8230; das hab&#8217; ich in Indien auch noch nie gesehen&#8230;</p>
<p>Unterwegs wird mir wieder einmal klar, was ich vergessen habe: Das Frühstück. Auf halbem Weg ist ein Coffeeshop, die Kette ist als für westliche Mägen ausreichend hygienisch bekannt, auf zum Frühstück. Der Kerl an der Kasse hat eine wirklich kreative Art, mich zu besch&#8230;: Als er mir das Wechselgeld gibt, zeigt er mir die Münzen: Indische Münzen seien sooo schön (spricht&#8217;s und nimmt sie mir wieder aus der Hand), ob ich dieses und jenes Detail schon gesehen hätte. Wo ich herkäme, und wie die Münzen in Deutschland aussähen. Weil ich kein Spielverderber bin, zeige ich ihm ein paar Euro-Münzen und erkläre, daß diese Münzen überall in Europa auf der Vorderseite gleich sind, aber länderspezifische Rückseiten haben. Alle um ihn herum staunen pflichtschuldigst, als ich die Euros wieder einpacke und gehe. Wer hat gemerkt, wie er mich beschummelt hat? &#8211; genau: Er hat das Wechselgeld behalten. Na gut, das ist auch keinen Stress wert (€0,08). Immerhin hat er&#8217;s intelligent angestellt <img src='http://palm-leaf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einige Bücher, CDs und zwei Buddhastatuen später bin ich doch reif für eine Dreiradrikscha. Daß er mir keine ganz besonderen Geschäfte mehr andrehen kann ist offensichtlich. Aber daß er auf meine Frage &#8220;Wie viel bis zum Hotel &#8216;The Park&#8217;?&#8221; mit &#8220;150 Rupees&#8221; antwortet, ist schon ziemlich dreist. &#8220;Pass auf, Du bekommst 50 und machst ein gutes Geschäft&#8221; &#8211; &#8220;Nein, nein&#8230; mindestens 100, ich müsste ja leer zurückfahren&#8221; &#8211; &#8220;OK, pass auf: Wenn Du das Taxameter einschaltest, stehen zehn Rupees drauf wenn wir am Hotel sind. Wir können noch darüber diskutieren, ob das hier als &#8216;Nacht&#8217; gilt, dann bekommst Du das doppelte. Also: Entweder Du nimmst jetzt die 50 oder ich fahre mit einem anderen.&#8221;<br />
Wir sind dann für 50 gefahren, und ich habe mich schon lange nicht mehr so gut mit einem Rikschafahrer unterhalten, insbesondere über die ganzen Nebenverdienste der Rikschafahrer: Unerfahrene Touristen abzocken, Provisionen von bestimmten &#8220;ganz tollen&#8221; Geschäften usw. Es scheint sich zu lohnen, den Jungs etwas Respekt abzuhandeln&#8230;</p>
<div class="acc_license"></div><!---->]]></content:encoded>
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