Bananenblatt


28.März 2010

Bangalore. Endlich.

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 14:49

Nach einigen Verzögerungen (siehe “Lärmverschmutzung“) bin ich heute Nacht in Bangalore angekommen. Mein letzter Besuch hier ist jetzt neun Monate her, und einiges hat sich verändert…

(weiterlesen…)

17.Februar 2010

Wieder einmal Indien

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 0:47

Am Samstag geht’s wieder einmal nach Bangaluru, Indien. Ich bin schon gespannt: Meine letzte Reise war letzten Sommer (2009), davor war ich zuletzt 2005 “vor Ort” – und in diesen vier Jahren hatte die Stadt sich so unglaublich verändert. Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen:

Aus Dschungel wurde ein indisches Silicon Valley (genauer: Whitefield hat sich so ausgedehnt, daß “unser” altes Büro – früher praktisch im Urwald – jetzt mitten im indischen Silicon Valley zu liegen scheint)

Aus Hauptstraße (Mahatma Ghandi Road – MG Road) wurde U-Bahn-Baustelle.

Mal sehen, was in den letzten neun Monaten passiert ist.

4.Juli 2009

Indien: Endlich zurück

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 16:33

Endlich zurück in Indien: Zum ersten Mal seit zwei Jahren, sieben Jahre nach meinem ersten Besuch, sechs Jahre nach dem Ur-Bananenblatt und vier Jahre nach der Eröffnung des Blogs bin ich wieder in Bangalore.

Es war schon immer so gewesen, daß sich zwischen zwei Besuchen viel verändert. Diesmal hat sich zum Beispiel der Name der Stadt geändert: Bangalore heißt jetzt Bengaluru. OK, von mir aus.
Und der neue Flughafen wurde eröffnet. Dazu gibt’s nur ein Wort:

WOW!

(weiterlesen…)

27.März 2006

Bananenblatt 1 / 2006: Indien als Denkanstoß…

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 20:39

Zwischen die Bäume sehen — Elefanten an der Kette — Koffer auf dem Dach
(weiterlesen…)

25.November 2005

Bananenblatt 2 / 2005

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 0:53

Heute: Ein Frühstück.
(weiterlesen…)

17.Oktober 2005

Bananenblatt 1 / 2005

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 7:12

Man mag sich gewundert haben, warum es so lange kein “Bananenblatt” mehr gab. Naja, die Antwort ist einfach: Wozu ein Reisetagebuch, wenn man nicht reist?

Jetzt bin ich also glücklich wieder einmal in Indien, und schön ist’s. Diesmal gab’s die erste Überraschung auf dem Weg zum Flughafen: Im Gegenstz zu früheren Fahrten war nicht das Taxi leer als ich zustieg und wurde dann nach und nach voller, sondern es war schon voll! Unter anderem war ein netter junger Mann aus einer anderen Abteilung mit von der Partie, seine erste Tour nach Indien. Auf den verschiedenen Wegen durch den Frankfurter Flughafen stellte sich heraus, daß er in einem Hotel untergebracht ist, das hier im Bananenblatt schon einmal ziemlich vernichtende Kritiken bekommen hat.

Ohne den Dingen vorgreifen zu wollen: wir waren heute Essen, und das Hotel scheint sich dramatisch gebessert zu haben, er ist sehr zufrieden. (Zugegeben, wir haben nicht über das Frühstück geredet :-) )

Der Flug selbst war weitgehend ereignislos. Ich hatte diesmal ein etwas zweischneidiges Glück: Meine Sitznachbarin im Eco-Sessel war übergewichtig – die Armlehne zwischen uns konnten wir schon nicht mehr ganz hinunterklappen. Inzwischen ist Sonntag abend, aber meine linke Schulter ist immer noch verspannt :-/ Naja, lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.

Die Bettler am Flughafen waren lästig wie eh und jeh, aber sie haben sich weiterentwickelt: Der Kerl hat mich zuerst ein wenig ausgefragt: Woher ich käme und so – vor allem: Wie oft ich schon hier gewesen sei. Dann hat er sich vorgestellt. Sein Name, daß er hier am Flughafen arbeite und so. Und dann hat er erst nach einem Trinkgeld gefragt. Im Gegensatz zur üblichen Praxis (wie in älteren Bananenblättern beschrieben: einfach ignorieren – solange man noch Kontakt hält spüren die Jungs noch eine Chance) konnte ich ihn mit einem laut lachenden “nicht schon wieder” (oh no, not again) schon in die Flucht jagen.

Ansonsten konnte ich auf dem Flug ein paar wunderbare Fotos vom Sonnenuntergang machen – die Bilder gibt’s irgendwann zum herunterladen. Wenn man sie nicht RIESENgroß sieht, wirken sie leider nicht.

Den Tag heute hab’ ich mit dem üblichen Extrem-Shopping verbracht, allerdings frustrierend erfolglos. Der Plattenladen hatte umgeräumt, und trotz einer besseren Auswahl hat mich nichts mehr unwiderstehlich angelacht. Mein Lieblings-Buchladen hat inwzischen sogar beschlossen, Sonntags geschlossen zu lassen. Mit den Riksha-Fahrern passieren inzwischen auch keine größeren Sachen mehr.

Zum Shoppen war übrigens trotz Monsoon super-Wetter: mässig schwül, “nur” 28 Grad, aber immerhin kein Regen. Die ersten zwei Regentropfen haben mich erwischt, als ich ins Hotel hineinging. Dann fing’s allerdings an… heftig… so kannte ich den Monsoon bisher noch nicht. Angeblich hatte es auch die letzten vier Tage so durchgeregnet.

Das einzige Bemerkenswerte blieb also das Abendessen mit Duncan im “Tandoor”, und auch das war sehr angenehm und ereignislos. Der Gipfel der Außergewöhnlichkeiten war die folgende Mini-Anekdote: Wir hatten uns wegen dem Regen einen Fahrer vom Hotel genommen. Das Personal am Hotel hatte uns gesagt, er würde warten und uns dann zurückfahren. Kurz nachdem wir Platz genommen hatten, kam der Fahrer noch einmal herein – mit einer Handynummer in der Hand. Wenn wir fertig seien, sollen wir ihn anrufen :-) – hat aber blendend geklappt, und hoffentlich hat er die Zeit gut verbracht.

Ach so… und dann waren wir noch in der “Hotelbar”, um mit einem Whiskey den Magen zu desinfizieren. Daß wir dabei in eine Techno-House-Party stolpern würden, damit hatte niemand gerechnet. Coole Stimmung, lauter fröhliche Leute…

Übrigens: Soweit ich es beurteilen kann, war die Desinfektion erfolgreich: Mit geht’s rundum blendend.

Also, bis zum nächsten Mal, euer rasender Reporter

19.Juni 2005

Fensterputzer: Arbeitsmarkt

Filed under: Bananenblatt "Classic",Weitergedacht — bananenblatt @ 11:40

Im Kielwasser der vorläufig letzten Tour nach Indien gab es einige schlagende Bilder, die uns etwas über den Arbeitsmarkt hier und in den sogenannten Schwellenländern erzählen. Eigentlich ist dies der letzte Beitrag aus der “Bananenblatt Classic”-Reihe – doch er geht über die üblichen Bananenblatt-Anekdoten und Witzchen hinaus: Er zeigt auf unsere Art zu leben, und stellt die Frage, ob unser Leben noch in der richtigen Verhältnismässigkeit steht.

Auslöser für diese Frage war, wie für Das Bananenblatt üblich, ein Kulturschock – diesmal ein Kulturschock am ersten Bürotag nach der Rückkehr. Denn ich hatte in Bangalore Fensterputzer gesehen, die an der drei Stockwerke hohen Fensterfront arbeiteten. Nach der Rückkehr wurden auch im Büro in Walldorf geputzt. Hier sind die Impressionen:

Fensterputzer in Bangalore

Fensterputzer in Bangalore

Fensterputzer in Deutschland

Fensterputzer in Deutschland

In Worten: Fensterputzen in Bangalore bedeutet, sich einen Helm aufzusetzen, einen Strick um den Bauch zu binden und den Putzeimer daranzuhängen und sich von einem Kollegen abseilen zu lassen. Fensterputzen in Deutschland bedeutet, mit einem Kran an das Haus zu fahren, sich einen Friesennerz anzuziehen, sich – sicherheitshalber – noch einmal am Kran-korb anzuseilen und dann mit dem Feuerwehrschlauch loszuputzen.

Sagte hier gerade jemand “Lohnnebenkosten”?

In Bangalore ist es billiger, zwei Bürohelfer einzustellen als der Unterschied zwischen einem Kopierer und einem Kopierer mit Sortierfunktion. Jetzt haben wir zwei wenig ausgelastete Bürohelfer, in Bangalore, die jederzeit dafür bereitstehen, Kopien zu sortieren. Zwei Arbeitsplätze mehr.

Dies ist kein Argument für ein bodenloses “Race to the bottom”, bedingungslosen Sozialabbau. Es ist nur die Bitte, unseren Luxus hier in Deutschland zu hinterfragen. Noch haben wir eine Gelegenheit, den notwendigen Abbau kontrolliert durchzuführen und uns auf einem neuen Niveau einzuschwingen. Aber diese Gelegenheit besteht nicht mehr lange. Die Tarifvereinbarungen in der Automobilindustrie in den letzten 12 Monaten und die Stilblüten aus der EU-Dienstleistungsverordnung deuten schon darauf hin, daß ein unkontrollierter Kollaps unserers Sozialstaates nicht mehr auszuschließen ist.

Wie weit Ricardo’s “Iron Law of Wages” (etwa: “Das Eiserne Gesetz der Löhne”) tatsächlich trägt und wie weit William Pfaff mit seinem Artikel “In a Shrinking World, Wages Seek the Lowest Level” recht hat, ist jetzt nicht zu beurteilen. Fest steht, daß Ricardo von der heute dominanten Rolle von spezialisierten, erfahrenen Fachkräften nichts ahnen konnte. Eine Ahnung davon bekommt man in “An American label: Made in Germany

16.Juni 2005

Bananenblatt “Replay”: Leserbrief

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 20:21

Wer hat gedacht daß es, angesichts unserer Rückreise vor inzwischen mehreren Wochen, auch diesmal kein Bananenblatt mehr geben könnte? Weit gefehlt… nach den vielen positiven Rückmeldungen und den Leserbriefen bleibt mir ja gar nichts anderes mehr übrig :-) Also, zunächst ein

Leserbrief

Markus S. aus W. (Name von der Redaktion gekürzt) schreibt:

“Der geneigte Leser sah seinen Verdacht, der ihm bereits bei Erzählungen über die neuste Ausgabe bekam nach Betrachtung des Photos bestätigt: Bei der vermeindlichen Eidechse handelt es sich um ein Gecko. (Ich finde sie niedlich).
Offen bleibt die Frage, ob der kleine Gecko die Pyramide “Let’s spend the night together aufgestellt hat” oder ein RedBull Sponsor.”

Dr. Sommer antwortet:
Ja lieber Markus, da hast Du recht. Sowohl bei der Fehl-Klassifizierung des Geckos als Eidechse als auch daß das Tierchen sehr niedlich war. Wir werden unserem Redakteur zur Strafe zehn Schläge auf die nackten Fußsohlen erteilen (oder eine ähnliche Strafe erfinden).

Und die Redaktion merkt an: Wir verzeihen die Mißverständliche Berichterstattung: Die Red Bull Pyramide steht im Hotel, und der Gecko war im Büro. Wir werden unserem Redakteur zur Strafe zehn Schläge auf die nackten Fußsohlen erteilen (oder eine ähnliche Strafe erfinden).

Bananenblatt “Replay”: 25. August 2004

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 20:16

In dieser Ausgabe: Rückblick – PLEASE – Red bull – Upgrade on a pillar – Handy-Tankstelle – tierischer Besuch im Büro
(weiterlesen…)

9.Juni 2005

Bananenblatt “Replay”: 14. März 2004

Filed under: Bananenblatt "Classic" — bananenblatt @ 21:41

In dieser Ausgabe: Sonntag – Dreiradrikschas I – Baustelle – Abzocke, einmal anders – Dreiradrikschas II
(weiterlesen…)