Bananenblatt


27.März 2008

Tibet II

Filed under: Nachgedacht — bananenblatt @ 15:38

Unter “Ein Nepal für ein Tibet vormachen” findet sich ein richtig guter Artikel rund um falsche Medien-Berichterstattung rund um die Tibet-Situation. Danke dafür! Wie dort schon als Kommentar geschrieben:

Klarheit ist in dieser Sache definitiv besser als wilde Skandalheischerei, und alle pro-Tibet-Fans haben die Sorge, daß die Wahrheit durchaus für sich selbst spricht.

Die größte Quelle von Unklarheit in dieser Angelegenheit sind allerdings nicht Journalisten, sondern die chinesische Regierung. Sie könnte einfach für Klarheit sorgen, indem Journalisten ins Land gelassen werden und siche eine eigene Meinung bilden. (naja… manchmal wahrscheinlich auch BILDen).

Nachrichten- und Bildfälschungen nützen nur dem Kommerz, aber Nachrichtensperre nützt niemandem.

Last but not least, zwei Kommentare zum Dalai Lama:

  • Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Dalai Lama lügt
  • Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Dalai Lama zu Gewalt aufruft. (Im Gegensatz dazu kann ich mir gut vorstellen, daß den Tibetern langsam die Sicherung durchgeht).

25.März 2008

Von Olympia nach Tibet

Filed under: Nachgedacht — bananenblatt @ 23:26

Soso… die Olympische Fackel ist entzündet, und die meisten Länder haben schon festgestellt, daß sie die Olympischen Spiele in Peking nicht boykottieren werden. Denn frei nach Präsident Bush: Bei den olympischen Spielen geht es um die Athleten.

Ach so?

[Baron Pierre de Coubertin] strebte danach, diesen Zustand [der körperlichen Ertüchtigung] durch die verbindliche Einführung von Sportunterricht an den Schulen zu verbessern. Gleichzeitig wollte er nationale Egoismen überwinden und zum Frieden und zur internationalen Verständigung beitragen. Die „Jugend der Welt“ sollte sich bei sportlichen Wettkämpfen messen und sich nicht auf dem Schlachtfeld bekämpfen. Die Wiederbelebung der Olympischen Spiele schien in seinen Augen die beste Lösung zu sein, um beide Ziele zu erreichen.

(Wikipedia-Eintrag “Olympische Spiele”)

Selbstverständlich stehen die Athleten im Mittelpunkt – doch der Rahmen sollte durch Frieden geprägt sein. Selbstverständlich wünsche ich keinem Athleten, vier Jahre zu trainieren, nur um dann kurz vor den Spielen ein “NO” zu hören. Zu bedenken ist: Ich wünsche auch niemandem, jetzt in Tibet zwischen die Mühlen zu kommen. Den Chinesen nicht, und den Tibetern erst recht nicht.

Den Tibetern allerdings am wenigsten, denn einerseits sind durch reichlich dumme Umstände in die Lage gekommen. Die Details sind verwickelt und bspw. bei Wikipedia unter Tibets Status nachzulesen, eine objektive Wahrheit in dieser Frage steht aus. Fest steht, daß die Staatengemeinschaft seit den 50′er Jahren einer beispiellosen Unterdrückung tatenlos zusieht. Wer’s genau wissen will, kann in dem Buch Tibet im Kapitel “Exil” einige Einblicke gewinnen, daß die Chinesen wenig ritterlich mit ihrem “Protektorat” umgehen. Insbesondere stecken dort einige Geschichten, die von Menschen handeln, die wirklich für ihre Ideale aufstehen.

Ein anderes Argument ist: WIr haben schon Erfahrung mit Olympia-Boykotten – und tatsächlich hat es nichts genutzt. Doch wer weiß? – Natürlich stört es die USA wenig, wenn die damalige UdSSR die Spiele boykottiert. Und umgekehrt auch nicht. Doch China kämpft hart darum, von der Welt als “Bürger erster Klasse” anerkannt zu werden. Sollte man nicht diesen Hebel nutzen, solange man ihn hat?

Auf der anderen Seite: Ja, ein Olympia-Boykott wird wahrscheinlich nicht viel bewegen. Doch er wäre wenigstens ein Symbol, daß wir nicht überall wegsehen… wenigstens nicht in dem einen Land alle vier Jahre, das sportliche Wettkämpfe für die Jugend der Welt ausrichtet, damit diese Jugend eben nicht aufs Schlachtfeld muß.

Ein Wirtschaftsboykott wäre gut, wäre mehr als ein Symbol, doch der schadet uns ebensoviel wie China. Vielleicht ist es schon zu spät für uns im Westen, uns für unsere Ideale einzusetzen.

Also fahren alle nach Peking. Nach Tibet lässt uns ja keiner, und was sollen wir sonst tun?

17.März 2008

Tibet

Filed under: Nachgedacht — bananenblatt @ 23:13

Nur ein Wort als Vorschau: Ich bin entsetzt. Kann das große, mächtige China nicht das kleine, arme, schwache Tibet in Ruhe lassen?

Ich bin für einen Boykott der olympischen Spiele!

Mehr, wenn mehr Zeit ist.

14.März 2008

Update

Filed under: Technik-Ecke — bananenblatt @ 20:57

Das ging schnell: Innerhalb weniger Minuten ist das Bananenblatt auf WordPress 2.3.3 “umgebaut”. Großes Kompliment an die Entwickler bei WordPress, der Upgrade war super-schnell und völlig “geräuschlos”. (Mal sehen, was die Plug-Ins machen :-) )

13.März 2008

Erstes “Schwarzes Loch” im Labor

Filed under: Allgemeines — bananenblatt @ 23:40

Schottische Wissenschaftler haben wohl das erste Schwarze Loch im Labor nachgestellt. Als Ausrüstung diente eine Anordnung aus Lasern und Glasfaser – so konnte ein “nulldimensionaler Ereignishorizont” beobachtet werden. Jetzt begeben sich die Wissenschaftler auf die Suche nach der Hawking-Strahlung.
(weiterlesen…)

12.März 2008

FeedBurner

Filed under: In Eigener Sache — bananenblatt @ 19:46

Wow… FeedBurner ist jetzt noch nicht einmal seit einer Woche im Einsatz und erklärt dennoch schon die Lücke zu den Traffic-Statistiken…

Vielen Dank an die RSS-gefütterte Leserschaft. Ich habe ein schlechtes Gewissen wegen der seltenen Updates und gelobe Besserung.

8.März 2008

Bananenblatt auf Speed – nein, auf FeedBurner

Filed under: Technik-Ecke — bananenblatt @ 14:08

Es gibt eine erhebliche Diskrepanz zwischen den verschiedenen Rückmeldungen zum Bananenblatt:

  • Den Website-Statistiken – gehobene Mittelklasse
  • Den Kommentaren (nämlich keine, oder wenigstens keine sinnvolle)
  • Dem Kommentar-Spam (wenigstens der hat inzwischen professionelle Ausmaße :-/)

Um dieser Diskrepanz auf die Spur zu kommen, habe ich die RSS-Feeds bis auf weiteres auf “FeedBurner” umgestellt. Das dürfte eigentlich für den geneigten Leser keinen Unterschied machen. Falls sich Schwierigkeiten ergeben sollten, würde ich um einen Kommentar zu diesem Artikel bitten.

Feedburner ermöglicht Statistiken über die Nutzung von RSS-Feeds und liefert so eine weitere Informationsquelle, die hoffentlich die “Lücken” oben aufklärt.