Bananenblatt


21.Dezember 2005

Rattenmädchen

Filed under: Nachgedacht — bananenblatt @ 13:04

Das darf doch nicht wahr sein, daß Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene heutzutage diese Geschichte glauben: Die Legende vom Rattenmädchen.

Dem Artikel ist hier nichts hinzuzufügen.

14.Dezember 2005

Hausaufgabe an mich selbst

Filed under: Allgemeines — bananenblatt @ 0:15

Die neue Bananenblatt-Seite “Über den Islam” trifft wohl den Nerv der Zeit: Heute schreibt MdEP Cem Özdemir im Spiegel Online über ein neues Buch: Versiegelte Zeit. Über den Stillstand in der islamischen Welt.

Es scheint zumindest Hinweise zu einigen der Fragen auf der Bananenblatt-Seite zu geben.

Hausaufgabe an mich selbst: Buch kaufen, lesen, Update schreiben.

Hausaufgabe an die geehrte Blog-Gemeinde: Buch kaufen, lesen, Kommentare schreiben.

10.Dezember 2005

Neue Seite “über” das Bananenblatt: “Über den Islam”

Filed under: Allgemeines — bananenblatt @ 13:32

Ich beobachte, daß sich dieses Blog mehr und mehr Statements über den Islam, die Türkei und die Muslime ansammelt. Die meisten dieser Statements sind sehr, sehr kritisch – aber, auch wenn es vielleicht nicht immer offensichtlich ist, sehr differenziert. Darum gibt es jetzt eine separate Seite Über den Islam, bzw. genaugenommen eine Zusammenfassung meiner Grundeinstellung zum Themenkomplex.

Deutsche entführt im Irak

Filed under: Erlebt,Nachgedacht,Weitergedacht — bananenblatt @ 13:03

Soso… aller Irak-Opposition zum Trotz ist jetzt auch eine Deutsche im Irak entführt worden. Ein paar Fakten in Kürze:

  • Es handelt sich um die Archäologin Susanne Osthoff.
  • Sie war nicht wegen ihres Berufes, sondern wegen ihrer Berufung im Irak: Sie wollte den Menschen dort helfen. Dazu ging sie schlug sie immer wieder Warnungen aus daß ihre Missionen zu gefährlich seien.
  • Die Entführung geschah am 29. November, genau eine Woche nach Angela Merkels Amtsantritt.
  • Die Entführung geschah nach Bundeskanzlerin Merkels Ankündigung von “Kontinuität” in der Irak-Politik

Daraus kann man folgendes folgern:

  • Das Deutsche nicht-Engagement im Irak ist kein Schutz vor Terror.
  • Die Entführer sind feige (denn sie entführen eine Frau), sie schaffen nur die einfachen Ziele (die sich nicht um ihre Sicherheit kümmern) und interessieren sich nicht um das Wohlergehen der Menschen in ihrem eigenen Land (sie entführen eine Person, die ihnen nur helfen will.

… und daß die Entführer uns erpressen wollen ist offensichtlich. Die Ereignisse in Spanien (wo durch den Anschlag tatsächlich der Wahlausgang verändert wurde) haben ihnen offensichtlich Oberwasser verschafft. Glück gehabt: Merkel “[...] will sich nicht erpressen lassen“. Recht so: wenn wir weiter demonstrieren, daß die Methode funktioniert, gefährden wir nur noch mehr Helfer im Irak.

Frage: Werden die vielen Apelle nicht als Zeichen von Schwäche interpretiert? – Diesmal hoffentlich nicht, denn immerhin fordert auch Schiitenführer Sadr [...die...] Freilassung Osthoffs. Andere Apelle (oder andere Situationen) könnten eher dazu geeignet sein, das Problem zu vergrößern als zu lösen:

In grauer Vorzeit war ich mit meinen Eltern in Marokko im Urlaub. Irgendwann hatte ich bei einem Teppichhändler einen kleinen Gebetsteppich gesehen, den ich unbedingt haben wollte, wie kleine Kinder eben sind. Mein Vater hatte ernsthaft versucht, den Preis auf ein vernünftiges Maß zu drücken, doch meine offensichtliche Gier hat einen Verhandlungserfolg am Ende unmöglich gemacht. Wer kann schon sagen, daß nicht das gleiche bei den Entführern passiert?

Well done – gut gemacht!

Filed under: Allgemeines — bananenblatt @ 0:33

Ein kurzes Lob an die Web-Truppe von “The Economist“: Diese Arbeit ist gut gemacht: Die Webseite wurde grafisch neu gestaltet. Zugegeben, die grafische Gestaltung ist mir herzlich egal – aber daß alle meine alten Links, die direkt auf Artikel “im” Economist zeigen, noch stehen, finde ich klasse. Da hat irgendjemand das Web verstanden. Frei nach Tim Berners-Lee: “URIs don’t change: people change them” (URIs ändern sich nicht – Menschen ändern sie). Hoffentlich halten sich in Zukunft alle Online-Publikationen daran. Ich hab’s mir für das Bananenblatt jedenfalls fest vorgenommen.